Verbundenheit im Team herstellen

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Verbundenheit im Team herstellen? Das geht im Teambuilding, Teamentwicklungen und Team-Coachings. Sie können dabei helfen, für eine echte Zusammenhalt im Team zu sorgen und Teams arbeitsfähig zu halten. Gerade dann, wenn Teams neu zusammengesetzt werden oder bestehende Teams durch Veränderungs- und Change-Prozesse gehen, ist es für Führungskräfte wichtig, sich der Beziehung und der Verbindung in dem Team zu stellen. 

Teambuilding sollte nicht mit dem Betriebsausflug verwechselt werden. Teambuilding ist eine Maßnahme, um die Zusammenarbeit, das Vertrauen, die Führungsfragen, die Teambeziehungen stetig zu klären und zu prüfen, ob man gemeinsam auf einem richtigen Weg ist und ob man als Team das gemeinsame Ziel verfolgt. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass nicht immer ein Konflikt vorherrschen muss, sondern man kann als Team sich regelmäßig einer Teamklausur unterziehen. (Sollte ein Team einen Konflikt haben, so lohnt es sich in eine Teamklärung zu gehen, mehr dazu hier)

Warum ist Teambuilding wichtig? Teammitglieder wollen sich gut aufgehoben fühlen, oder sich auch psychologisch sicher fühlen, zusätzlich wollen Menschen in einem Team, dass sie sich auf ihre Kolleginnen und Kollegen verlassen können. Gleichzeitig brauchen Führungskräfte ein Feedback dazu, wie die Teammitglieder sich im Team fühlen , wie die einzelnen im Team interagieren, wie das Team arbeitet und welche Entwicklungspotenziale es für die Zukunft geben kann. 

Warum ist das gerade jetzt so wichtig, in Teamentwicklungsmaßnahmen zu investieren? 

Die Antwort ist relativ einfach: Wer aktuell viel mit dem Thema KI, Transformation oder Change zu tun hat, hat derzeit auch viel mit Unsicherheiten zu tun. Große Ängste in Teams sind vorprogrammiert. Die Angst vor einem Jobverlust oder der Änderung von bestehenden Prozessen beschäftigen in der Tat auch Mitarbeitende. Viele Unternehmen sehen sich derzeit auch gezwungen, sich zu reduzieren, sich neu aufzustellen und neue Geschäftsmodelle zu erstellen, d.h. die Wirtschaft ist derzeit in einem kompletten Umbruch. In diesen Umbruchzeiten braucht es gerade starke Führungskräfte bzw. Klarheit von Führungskräften – in der Kommunikation und in den Führungsqualitäten. Führungskräfte erhalten Klarheit über das Teamklima und Handlungsmöglichkeiten, um das Team effektiv zu führen. 

Prophylaxe statt Scherbenhaufen. 

Ein weiterer Nutzen für Teamentwicklungsmaßnahmen ist das regelmäßige Prüfen von Kooperation, Teamdynamiken und Aufgabenklarheit. Im ganz normalen Alltag entstehen bei Menschen, die zusammenarbeiten, häufig Unklarheiten oder Verschiebungen in Bezug auf Aufgaben- und Rollenklarheit. Das ist völlig normal, wir sind alles Menschen mit eigenen Befindlichkeiten und Vorlieben. Neue Teammitglieder kommen hinzu, wechseln das Team oder Führungskräfte wechseln. Das sind typische Anlässe, um sich einmal auf das Thema der Zusammenarbeit zu fokussieren. 

Viele kennen wohl die Sätze: „Das ist historisch gewachsen.“, „Das war schon immer so.“ Das sind Anzeichen dafür, dass Aufgaben in einem Team häufig 1:1 einfach übernommen worden sind und nicht mehr regelmäßig geprüft wurden. Geprüft auf Aktualität, und/oder ob die Aufgaben überhaupt noch zu dem Ergebnis des Teams beitragen. Hier können Teamentwicklungsmaßnahmen oder auch Schnittstellenworkshops Klarheit darüber geben. In einem echten Dialog werden Aufgaben gegenübergestellt, kritisch hinterfragt und geprüft und in einem nächsten Schritt aufgeräumt oder auch entsorgt. Doch solche Prozesse zu begleiten, das funktioniert im Alltag relativ mühsam. Deswegen ist es sinnvoll, sich ein bis drei Tage dafür Zeit zu nehmen und sich gegenseitig mit genau diesen Fragestellungen zu konfrontieren. Eine externe Moderation, wie wir sie von Metasicht machen, hilft dabei, einen neutralen Blick zu wahren und jedes einzelne Teammitglied zu hören, mit seinen Bedürfnissen und Anliegen und auch der Führungskraft Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, was das Team aktuell auch von der Führung braucht.

Was brauchen Führungskräfte? Welche Rolle nehmen Sie ein? 

Führungskräfte haben eine zentrale Rolle, gerade in Tewicklungsmaßnahmen. Sie sind Teil des Teams und haben neben der Führungs- auch die Ergebnisverantwortung sowie den Blick für die Gruppenkohärenz, d.h. kann ich mein Ziel mit dem aktuellen Team erreichen oder bedarf es Änderungen? Wer hat mit wem Bezieheungsprobleme? Wo ist es funktional? Wo nicht? Eine Führungskraft wird aus der Führungsrolle nicht entlassen, sie kann aber die Moderation des Prozesses abgeben. Sie ist und bleibt Führungskraft in dieser Maßnahme. Sie soll Impulse und Eindrücke mitnehmen und sie darf erfahren, welche Belange es im Team gibt, wo es kritische Schnittstellenprobleme gibt und in welchen Prozessen und bei welchen Aufgaben es immer wieder zu Reibereien kommt. Diese Klarheit gibt der Führungskraft die Möglichkeit, danach zu intervenieren und Entscheidungen zu treffen, um weiterhin funktional im Sinne des Unternehmens zu sein.

Wir als Beraterinn und Berater sind dabei der Spiegel und geben Eindrücke, Handlungsempfehlungen und Ideen mit auf den Weg, was wir selbst ausprobiert und auch bei anderen Kunden gesehen haben. 

Wie arbeiten wir? Erlebnisorientierung ist der Schlüssel! 

Wir arbeiten ganz stark mit Erfahrungen und Erlebnisse, die in einer Teamentwicklung durchgeführt werden. Menschen kommen ins Tun und erleben etwas gemeinsam als Gruppe. Es entstehen Emotionen und dadurch wird Zusammenarbeit wirklich sichtbar. Keiner versteckt sich. Jeder darf sein und sich zeigen. Diese Erlebnisse tragen dazu bei, dass Menschen über ihr Verhalten und ihr Mindset nachdenken und wird auf die praktische Realität in den Arbeitsalltag übertragen. Hier bekommen Führungskräfte und auch Teammitglieder aktiv Führungsfeedback und können sich daraus ableiten, was sie in Zukunft voneinander wollen und auch brauchen.

Ist eine Teamentwicklung gut durchgeführt worden, entsteht neben der Aufgaben- und Rollenklarheit sowie ausgesprochenen Erwartungen etwas ganz Besonderes. Und das ist die Verbundenheit im Team. Menschen brauchen die Verbundenheit im Team. 

Gerade in Zeiten der Unsicherheit, wo Menschen und Prozesse ausgetauscht oder gewechselt werden, ist Verbundenheit und die Nähe in einem Team sogar noch wichtiger denn je. Menschen möchten sich aufeinander verlassen können. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht das Gesehen werden, Erfolge sollten gefeiert werden, die kleinen und auch die großen. Das stärkt nicht nur die Verbundenheit im Team, sondern auch das persönliche Wohlbefinden und gibt noch viel wichtiger den Sinn für eine für eine Arbeit. In diesem Sinne sollten Teamentwicklungsmaßnahmen prophylaktisch mindestens einmal im Jahr stattfinden, damit das Klima in einem Team regelmäßig geprüft werden kann, wie eine Art Barometer. Wo schwingt es gerade hin? Was kann ich als Führungskraft tun? Wie kann jeder und jede seinen Beitrag dazu leisten, ein Teil des Ganzen zu sein. 

Eine Teamentwicklungsmaßnahme ist immer mit Kosten verbunden. Das ist klar: es kostet Zeit, Geld und die Arbeit bleibt erst einmal liegen. Aber viel wichtiger ist zu sehen, welchen Nutzen eine Teamentwicklung am Ende des Tages herausbringen kann. Wird einer Führungskraft klar, dass Mitarbeitende in einer stillen Resignation oder inneren Kündigung sind. So können sie relativ frühzeitig agieren und neue Angebote schaffen, um die Funktionalität des Teams aufrechtzuerhalten. Sind Prozesse blockiert oder fehlerhaft, dann haben sie die Möglichkeit hier steuernd einzugreifen. Es geht nicht nur um Austausch, es geht viel mehr um Begegnung, bevor das „Kind in den Brunnen gefallen ist“. 

Gerade unsere Kunden, und insbesondere die Teammitglieder erzählen auch Jahre später von Teamentwicklungsmaßnahmen, die nachhaltig gewirkt haben. Sätze, Wörter, Begegnungen, Symbole, die den Menschen als Anker gut im Gedächtnis bleiben. Damit stärken die Führungskräfte nicht nur ihre eigene Rolle und Vorbildfunktion, sondern sie kamen auch ihrer Fürsorgepflicht hinterher. Das alles schafft nicht nur eine Begegnung, sondern eine nachhaltige Verankerung von Menschen, die gemeinsam auf ein Ziel hin arbeiten. Viele der Teams, die wir heute noch begleiten, arbeiten mittlerweile seit mehreren Jahren zusammen mit wenig Fluktuation. Das stärkt nicht nur Führungskräfte, sondern auch den Innovationsgeist der Teams Und Teams werden resilienter, wenn es um Veränderungen oder Change Prozesse geht.

Weitere Impulse über die Wirkungsweise von Symbolen und Verbundenheit, finden Sie hier. (Externer Link zu unserem langjährigen Kunden, Schoeniglich) 

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